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Keine Überraschungen bei Pro-Sieben-Sat1 Media erwartet

Der am Mittwoch erwartete Bericht zum dritten Quartal der Pro-Sieben-SAT1 Media AG, Unterföhring, dürfte nach Ansicht von Analysten den Markt kaum noch tangieren.

vwd UNTERFÖHRING. Der am Mittwoch erwartete Bericht zum dritten Quartal der Pro-Sieben-SAT1 Media AG, Unterföhring, dürfte nach Ansicht von Analysten den Markt kaum noch tangieren. Jetzt werde jedes Detail, das zur Fusion mit der Kirch Media GmbH & Co KGaA, Ismaning, bekannt wird, auf die "Waagschale" gelegt, erklärt der Analyst der Hypo Vereinsbank (HVB), Friedrich Schellmoser. Kirch Media habe bislang nur wenige Schlüsselzahlen veröffentlicht. So fehlten Zahlen zum Formel-1-Geschäft und den Sportrechte-Abschlüssen. Die wesentlichen Zahlen werden wohl erst im vierten Quartal publiziert, vermutet Schellmoser.

Für das dritte Quartal bzw für die Neunmonatszahlen bei Pro-Sieben-SAT1 rechnet er nicht mehr mit Überraschungen. Es sei bekannt, dass es bei den Fernsehsendern weltweit nicht gut laufe. Nach Ansicht von Schellmoser wird der Umsatz im dritten Quartal auf 403 Mio Euro und damit um 6,4 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres sinken. Das Ergebnis vor Steuern werde sich auf minus 27 (minus 45,6) Mio Euro belaufen. Er begründete dies mit der unterschiedlichen unterjährigen Kostenabgrenzung bei SAT1 im Geschäftsjahr 2000 im Vergleich zum laufenden Geschäftsjahr. Ein Minus im dritten Quartal sei jedoch nicht atypisch.

Auf Grund der Sommermonate sei es traditionell das schwächste Quartal. Die Zuschauerzahlen gingen in dieser Zeit zurück und dadurch auch die Werbepreise. Für die Neumonatszahlen sieht Schellmoser einen Umsatzrückgang von 3,7 % auf 1,431 Mrd. Euro und ein rückläufiges Ergebnis vor Steuern um 5,3 % auf 62 Mio Euro gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Den Gesamtjahresüberschuss prognostiziert er mit 88,5 (Vorjahr: 92,6) Mio Euro und das Ergebnis je Aktie mit 0,46 (0,53) Euro. Der Umsatz werde um 5,1 % auf 2,045 Mrd EUR zurückgehen. Er setzt den Wert auf "Underperform" und gibt als Kursziel 8,50 Euro je Akie an.

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