Keine Umsatzeinbußen erwartet
BMW senkt Preise in Großbritannien

Reuters MÜNCHEN. Der Autokonzern BMW will seine Preise in Großbritannien ab sofort um vier bis fünf Prozent senken. Durch zusätzliche Ausstattung der Fahrzeuge ohne Aufpreis ergebe sich für den Kunden insgesamt ein Mehrwert von zehn Prozent, teilte heute ein BMW-Sprecher mit. Umsatzeinbußen erwarte BMW durch die Preisreduzierung in Großbritannien nicht. Im ersten Halbjahr hatte BMW in diesem Markt einen Umsatz von 2,7 Mrd. Euro erwirtschaftet, worin allerdings noch die Umsätze der im Mai verkauften britischen Tochter Rover enthalten sind. Berichte, BMW reagiere mit den Preissenkungen auf Druck der britischen Regierung, wies der Sprecher zurück.

Mit den Preissenkungen trage BMW den Marktgegebenheiten in Großbritannien Rechnung, sagte der Sprecher. Eine Untersuchung der Europäischen Kommission im April hatte herausgefunden, dass Autos in Großbritannien zehn bis zwölf Prozent mehr kosten als in anderen Staaten der Europäischen Union. Das britische Handelsministerium hatte daraufhin Preissenkungen für Autos angeordnet und im Fall der Nichtbeachtung hohe Strafen angekündigt. Die Verordnung tritt am Freitag in Kraft.

Durch die Preissenkungen werde BMW auch neue Kunden gewinnen und dadurch die Verkaufszahlen erhöhen, sagte der Sprecher. Die Graumarktimporte sollten sich durch die Maßnahme ebenfalls verringern. Deshalb rechne BMW nicht mit Umsatzeinbußen in Großbritannien. Die Preisnachlässe würden ab sofort in Kraft treten, fügte er hinzu.

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