Keine UMTS-Lizenz
Benetton will sich offenbar von Blu trennen

vwd/apa ROM. Alle Aktionäre des viertgrößten italienischen Mobilfunkbetreibers Blu sind bereit, ihre Beteiligungen zu verkaufen. Nach der Autobahngesellschaft Autostrade italiane, der British Telecommunications plc, London, und der Mediengesellschaft Mediaset SpA, Mailand, hat sich nun auch die Bekleidungsgruppe Benetton SpA, Ponzano Veneto, bereit erklärt, ihre Anteile abzutreten. "Alle Aktionäre haben sich mit dem Verkauf einverstanden erklärt. Benetton will die Beteiligung an Blu reduzieren, aber je nach Angebot könnten wir ganz oder teilweise aus der Gruppe aussteigen", wird der Vizepräsident der Bekleidungsgruppe, Gilberto Benetton am Freitag von der Nachrichtenagentur ANSA zitiert.

Nach dem Fiasko bei der UMTS-Auktion - Blu hatte es nicht geschafft, eine der fünf italienischen UMTS-Lizenzen zu ersteigern - hatten mehrere Blu-Aktionäre - darunter die Autobahngesellschaft Autostrade italiane (32 Prozent), British Telecom (20 %), Mediaset (neun Prozent) und Banca di Roma (sieben Prozent) den Ausstieg immer öfter in Betracht gezogen. Insider schätzen den Wert des Konsortiums auf 3,10 Mrd Euro. Benetton erklärte, dass die Blu-Aktionäre bereits Experten mit der Suche nach möglichen Interessenten beauftragt haben. "Es werden alle Möglichkeiten in Italien und im Ausland überprüft", sagte Benetton. Gerüchten zufolge könnten die italienischen Konsortien IPSE und H3G an Blu interessiert sein. Beide Konsortien hatten im Oktober eine der fünf UMTS-Lizenzen erhalten.

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