Keine UN-Beobachter
Palästinenser scheitern im Sicherheitsrat

dpa NEW YORK. Die Bemühungen der Palästinenser um eine internationale Beobachtergruppe, die zur Eindämmung der Gewalt im Nahen Osten beitragen könnte, sind gescheitert. Nach einem tagelangen diplomatischen Tauziehen lehnte der Weltsicherheitsrat in New York einen entsprechenden Resolutionsentwurf in der Nacht zum Dienstag mit knapper Mehrheit ab.

Bei der Abstimmung enthielten sich die westlichen Mitgliedsstaaten sowie Russland der Stimme. Fünf Entwicklungsländer sowie China und die Ukraine stimmten dafür. Damit erhielt die Resolution eine Stimme zu wenig. Die USA hatten zuvor bereits gedroht, sie notfalls durch ein Veto zu verhindern.

Damit wird es auch weiterhin keine Militär- und Polizeibeobachter der UN in den Unruhegebieten im Westjordanland und im Gazastreifen geben. Vor allem die USA wehrten sich gegen den Einsatz von Beobachtern, den die arabische Welt gefordert hatte, der aber von Israel strikt abgelehnt wurde.

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