Keine Veränderung zum Vorjahr
Rindfleischimport stagniert auf niedrigem Niveau

ap WIESBADEN. Die Rindfleischimporte in Deutschland stagnieren auf niedrigem Niveau. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte, wurden im ersten Halbjahr 2000 insgesamt 73 957 Tonnen Rindfleisch im Wert von 596,3 Mill. DM eingeführt. Dies entspricht fast genau der Menge im Vergleichszeitraum des Vorjahres in Höhe von 73 866 Tonnen. Auf das gesamte Jahr umgerechnet ergebe sich daraus ein Import von rund 148 000 Tonnen, schrieb das Amt, wobei aber mögliche Einbrüche auf Grund der jünsten BSE-Diskussion noch nicht berücksichtigt sind. 1994 wurden noch insgesamt 266 891 Tonnen Rindfleisch eingeführt.

Knapp drei Viertel der Importe kamen aus Ländern der Europäischen Union. Hauptlieferant waren dabei die Niederlande, dicht gefolgt von Frankreich. Wichtigstes Bezugsland außerhalb der EU war Argentinien. Der Durchschnittswert für Rindfleisch lag mit 8,06 DM pro Kilogramm etwas höher als im Vorjahr mit 7,81 DM. Rindfleisch aus Argentinien war mit 13,39 DM allerdings wesentlich teurer als jenes aus der EU mit 6,54 DM pro Kilogramm.

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilte, stellten 1999 insgesamt 49 Unternehmen in Deutschland rund 587 000 Tonnen Tiermehl her. Davon wurden 279 000 Tonnen exportiert. Zusammen mit Einfuhren in Höhe von 51 000 Tonnen standen für die inländische Verwertung damit 359 000 Tonnen zur Verfügung. Die Produktion von Tiermehl steigerte sich 1999 im Vergleich zum Jahr davor um 6 %. Im ersten Halbjahr 2000 betrug die Wachstumsquote gegenüber dem Vergleichzeitraum 1999 dagegen nur knapp 1 % - bei einem Produktionsvolumen von 297 000 Tonnen.

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