Keine Verletzten
Millionenschaden bei ICE-Brand

Ein Feuer in einem ICE-Triebwagen hat am Donnerstagsabend in Offenbach einen Sachschaden in Höhe von bis zu sechs Millionen Mark verursacht.

afp ESCHBORN. Bei dem Brand im hinteren Triebkopf des ICE "Henriette Herz" wurde niemand verletzt, wie der für die Ermittlungen zuständige Bundesgrenzschutz (BGS) am Freitag in Eschborn mitteilte. Der Zug war mit rund 160 Fahrgästen von Berlin nach Karlsruhe unterwegs. Als Ursache des Brandes, der zu Verspätungen im überregionalen Zugverkehr führte, wurde ein technischer Defekt vermutet.

Das Feuer wurden den Angaben zufolge gegen 23 Uhr von dem Lokführer eines anderen Zuges bemerkt. Daraufhin wurde der ICE zum Löschen im Bahnhof Offenbach gestoppt. Die Fahrgäste wurden zur Weitereise mit Bussen zum Bahnhof in Frankfurt am Main gebracht. Nach Angaben eines Bahnsprechers dauerten die Behinderungen im Reiseverkehr bis zum Freitagmorgen an, seitdem laufe der Zugverkehr wieder normal. Der Offenbacher Bahnhof blieb für die bis 4 Uhr dauernden Lösch- und Bergearbeiten gesperrt. Dank einer Umgehungsstrecke hätten sich die Verspätungen allerdings in Grenzen gehalten, sagte der Sprecher.

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