Keine weiteren Akquisitionen nach Kauf von Houghton Mifflin
Vivendi will sich auf internes Wachstum konzentrieren

dpa-afx NEW YORK. Jean-Marie Messier, der Verwaltungsratsvorsitzende von Vivendi Universal hat keine Pläne für weitere Zukäufe, nachdem der Mischkonzern am Freitag den US-Schulbuchverlag Houghton Mifflin für 2,2 Mrd. USD gekauft hatte. "Wenn Sie von uns in den kommenden Monaten eine Akquisition erwarten würden, wären sie enttäuscht", sagte Messier während einer Pressekonferenz.

Das Unternehmen wolle seinen Schwerpunkt auf organisches, internes Konzernwachstum setzen und sich von den schwankungsanfälligen konjunkturabhängigen Aktivitäten hin zu solchen mit höheren Wachstumsraten entwickeln, erklärte der Vivendi-Chef. Es werde nach der Akquisition keinen Stellenabbau in den USA geben. Er sehe auch keine wettbewerbsrechtlichen Probleme, die zu Verzögerungen bei der Abwicklung der Übernahme führen könnten. Außerdem soll die Partnerschaft mit der Yahoo Inc. ausgebaut werden.



"Wir erwarten, dass die Transaktion im üblichen Zeitrahmen abgeschlossen werden kann", fügte er hinzu. Um die Übernahme zu finanzieren, will sich der Konzern von Teilen seines Zeitschriftengeschäfts in Frankreich trennen. Auch aus dem Verkauf dieser Aktivitäten erwarte er keinen Stellenabbau, sagte Messier.

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