Keine wesentliche Machtverschiebung erwartet
Parlamentswahlen in Algerien haben begonnen

In einer Atmosphäre der Unruhe haben in Algerien die Parlamentswahlen begonnen.

dpa ALGIER. Insgesamt 23 Parteien bewerben sich um die 389 Sitze im Parlament in Algier. Schwere Zusammenstöße zwischen der Polizei und Wahlgegnern in der Berber-Region sowie Boykottaufrufe von Teilen der Opposition hatten bis zuletzt den Wahlkampf geprägt. Bei dem Urnengang am Donnerstag wird keine wesentliche Machtverschiebung erwartet.

Vor dem Hintergrund starker sozialer Spannungen sind die Wahlen ein Test für Präsident Abdelaziz Bouteflika, der seit 1999 an der Macht ist. Mehr als 18 Mill. Algerier sind wahlberechtigt. Ein massiver Boykott würde die Legitimität dieser zweiten Mehrparteien- Wahlen seit der Ausrufung des Ausnahmezustands vor zehn Jahren in Frage stellen.

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