Keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken
EU billigt HypoVereinsbank/Bank Austria

Reuters BRÜSSEL. Die HypoVereinsbank und die Bank Austria haben mit der Genehmigung der EU-Kommission die letzte Hürde auf dem Weg zu ihrem Zusammenschluß genommen. Die Europäische Kommission teilte am Mittwoch in Brüssel mit, gegen die Pläne lägen keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken vor. Die beiden Institute würden auch nach ihrem Zusammengehen "wirksamem Wettbewerb" ausgesetzt sein, hieß es weiter. Zudem gebe es mit Ausnahme des österreichischen Bankenmarktes keine nennenswerten Überschneidungen im Geschäft der beiden Institute. Aber auch aus dem Marktzuwachs in Österreich ergäben sich keine Hindernisse für den Wettbewerb im dortigen Bankenmarkt.

Beide Unternehmen hatten erklärt, die Fusion bis zum Jahr 2003 abschliessen zu wollen. Sie hatten die Integration des österreichischen Instituts in die zweitgrößte deutsche Bank im Juli bekanntgegeben. Durch die Übernahme entsteht die drittgrößte Bank Europas mit einer Bilanzsumme von rund 650 Mrd. Euro, etwa 65 000 Mitarbeitern und acht Mill. Kunden.

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