Keine Zwischendividende
KPN meldet 1,04 Milliarden Euro Halbjahresverlust

Der schwer verschuldete niederländische Telekomkonzern KPN hat im ersten Halbjahr 2001 einen Verlust von 1,04 Milliarden Euro (2,03 Milliarden Mark) gemacht. Wie das Unternehmen am Montag in Den Haag mitteilte, hatte im ersten Halbjahr 2000 der Verlust einschließlich außerordentlicher Erträge noch bei 19 Millionen Euro gelegen.

dpa DEN HAAG. Der große Unterschied entstand durch den Ankauf der Anteile am deutschen Mobilfunkunternehmen E-plus und dem Erwerb von UMTS-Lizenzen sowie durch Abschreibungen, höhere Finanzierungskosten und Buchverluste. Der Umsatz erhöhte sich im ersten Halbjahr 2001 um 18,8 Prozent auf 6,13 Milliarden Euro. Allein im zweiten Quartal war der Umsatz um 17,5 Prozent auf 3,17 Milliarden gestiegen. An der Effektenbörse in Amsterdam sank der Kurs der KPN-Aktie am Montagmorgen um 21,8 Prozent auf 3,12 Euro.

Drei Tage nach dem Scheitern von Fusionsverhandlungen mit dem belgischen Telekomunternehmen Belgacom gab KPN die Nettoverschuldung mit 22,8 Milliarden Euro an. Eine Interimdividende wird nicht gezahlt.

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