Keller können weiterhin volllaufen
Pegelstände in Süddeutschland stabil

"Wir haben keine Verschlechterung, allerdings ist die Gefahr noch nicht gebannt", sagte ein Polizeisprecher der Gemeinde Glonn südöstlich von München.

dpa GLONN/LINDAU/WANGEN. Dort drohte am Sonntag ein Hang auf mehrere Wohnhäuser abzurutschen. In Lindau am Bodensee waren am Abend einige Häuser wegen drohender Überflutung evakuiert worden. Viele Anwohner seien jedoch bereits in der Nacht auf eigene Gefahr in ihre Wohnungen zurückgekehrt.

Im baden-württembergischen Wangen im Allgäu hatte sich am Abend der Pegelstand des Flusses Obere Argen bei 2,90 Meter eingependelt. Die Steigungskurve habe sich extrem verflacht, teilte die Polizei in Wangen mit. Die Dämme würden einem Wasserstand von bis zu 3,50 Meter standhalten. Seit Samstag hatten Bevölkerung und Hunderte von Rettungskräften Häuser mit Sandsäcken abgesichert. Normalerweise hat der Fluss einen Pegelstand von etwa 50 Zentimeter.

In Augsburg hingegen war noch in der Nacht eine Speditionshalle unter der Wucht und der Masse des Starkregens eingebrochen. "Es kommen immer wieder sehr heftige Regenschauer, so dass nach wie vor die Gefahr besteht, dass Keller volllaufen", sagte ein Sprecher. Auch in Passau gab es noch keine Entwarnung. In zahlreiche Gemeinden standen die Keller unter Wasser, Straßen waren überflutet.

Auch in Bremen hielt der Regen Feuerwehr und Technisches Hilfswerk (THW) in Atem. Bis in die frühen Morgenstunden sicherte dort das THW ein Wohnhaus ab, das nach der Unterspülen einer tragenden Mauer einzustürzen drohte, teilte die Polizei mit. Mehrere Straßen und Tunnel mussten in der Innenstadt gesperrt werden. In Nordrhein- Westfalen war bis in den frühen Morgen ein Stück der Autobahn 2 zwischen dem Kamener Kreuz und Hamm wegen Überflutung gesperrt.

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