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«Ken Park»: Jugend ohne IllusionenDPA-Datum: 2004-07-19 14:52:15

Hamburg (dpa) - Mit seinem Filmdebüt, dem schockierenden Teenagerdrama «Kids» (1995), erregte Regisseur Larry Clark bei Festivals Aufsehen und bekam eine Nominierung für die Goldene Palme. Auch «Ken Park» zeigt die Risse in der Fassade heiler Familienwelten.

Hamburg (dpa) - Mit seinem Filmdebüt, dem schockierenden Teenagerdrama «Kids» (1995), erregte Regisseur Larry Clark bei Festivals Aufsehen und bekam eine Nominierung für die Goldene Palme. Auch «Ken Park» zeigt die Risse in der Fassade heiler Familienwelten.

Eine Gruppe Jugendlicher in einer kalifornischen Vorstadt schlägt sich mit kaputten Familien herum. Shawn (James Bullard) hat nicht nur Sex mit seiner Freundin, sondern auch mit deren Mutter; der schwule Claude (Stephen Jasso) wird von seinem Stiefvater beleidigt, aber auch belästigt; Peaches (Tiffany Limos) ist nach außen die fromme Tochter, steht aber eigentlich auf Fesselspiele. Der Film wirkt so realitätsnah, dass man ihn für eine Dokumentation halten könnte.

(Ken Park, USA/Niederlande/Frankreich 2002, 95 Min., FSK ab 16, von Larry Clark/Edward Lachmann, mit James Bullard, Stephen Jasso, Tiffany Lamos)

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