Kerngeschäft mit positiven Zahlen
Insolvenzverwalter sieht gute Chancen für Herlitz

Der Insolvenzverwalter des Schreibwarenkonzerns Herlitz sieht gute Chancen für eine Fortführung des Unternehmens. "Ich bin hoffnungsvoll und hoffnungsfroh" sagte Insolvenzverwalter Peter Leonhardt am Mittwoch in Berlin.

Reuters BERLIN. Das Unternehmen arbeite in seinem Kerngeschäft operativ vermutlich schon in positiven Zahlen und er halte es auch für wahrscheinlich, mit den betroffenen Banken die notwendigen Mittel für die nächsten Wochen aushandeln zu können.

Vorstandschef Christian Supthut erklärte, das Unternehmen habe im vergangenen Jahr rund 50 (Vorjahr 51,5) Millionen Euro Verlust geschrieben, aber im ersten Quartal 2002 die Ergebnisplanungen um rund vier Millionen Euro übertroffen. Die aktuellen Bankschulden von Herlitz beliefen sich auf rund 300 Millionen Euro. Zum Insolvenzantrag für Herlitz habe letztlich ein Streit zwischen den Banken und den Landesregierungen von Berlin und Brandenburg geführt, bei dem es lediglich um rund zehn Millionen Euro gegangen sei.

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