Kernkompetenzen
Die richtigen Fähigkeiten

Wer sich auf eine Stelle bewirbt, sollte wissen, was er kann. Hinter dem Begriff Kernkompetenz verbirgt sich ein Bündel von Fähigkeiten, Qualifikationen und Handlungsmustern, die jeder braucht, um in der modernen Arbeitswelt erfolgreich zu bestehen. Welche es gibt und was sich dahinter verbirgt.

Es gibt fach- und berufsspezifische Kernkompetenzen. Einige Beispiele: Ein Wertpapierhändler sollte sich mit den Vorgängen an der Börse auskennen, ein Finanzbuchhalter seine Bilanz lesen können und ein Computerprogrammierer wichtige Programmiersprachen beherrschen.

Wer Dreher oder Zerspanungsmechaniker ist, sollte sich mit seinen Werkzeugen auskennen, wer Busfahrer ist, muss einen entsprechenden Führerschein besitzen, ein Wirtschaftsmathematiker sollte bestimmte Rechenverfahren beherrschen, ein Orthopäde über den Knochenbau des Menschen Bescheid wissen, und so weiter.

Es gibt aber auch allgemeine Kernkompetenzen, die sich keinen bestimmten Berufen oder Einsatzgebieten zuordnen lassen. Diese Kernkompetenzen machen Berufstätige handlungsfähig in der sich beschleunigt verändernden Informationsgesellschaft.

Wer diese Kernkompetenzen oder Schlüsselqualifikationen nicht hat, fällt unweigerlich zurück und wird in der modernen Arbeitswelt nicht überleben.

Je weniger Kernkompetenzen Arbeitnehmer haben, desto weniger sind sie in der Lage, den Anforderungen der Wirtschaft gerecht zu werden. Kernkompetenzen sind neben der Sach- beziehungsweise Fachkompetenz das entscheidende Rüstzeug der Arbeitnehmer. Hier einige Beispiele:

Führungskompetenz

Speziell von Führungskräften werden ganz besondere Kernkompetenzen verlangt, die in der Führungskompetenz gebündelt werden. Dies sind zwar auch erlernbare und trainierbare Fähigkeiten, jedoch spielen auch ein großer Schuss an Intuition und Talent eine Rolle.

Selbstmanagement

Wer sich selbst nicht managen kann, kann keine Mitarbeiter managen - das ist das Credo der Kernkompetenz Selbstmanagement.
Perfektes Selbstmanagement setzt sich aus vielen verschiedenen Komponenten zusammen, angefangen von einem effektiven Zeitmanagement bis zur notwendigen Stressresistenz.

Intellektuelle Kompetenz

Die intellektuelle Kompetenz bündelt Fähigkeiten, die größtenteils auf formaler Intelligenz beruhen.
Damit ist nicht die geistige Begabung an sich gemeint, die jedem Menschen mehr oder weniger in die Wiege gelegt wird. Vielmehr bedeutet dies hier die intelligente Kompetenz, die die klassischen Intelligenztests zu testen versuchen.

Sozialkompetenz

Die Sozialkompetenz ist das, was Personalberater gerne auch als Soft-Skills bezeichnen.
Keiner arbeitet im Unternehmen allein, zwischenmenschliche Beziehungen bestimmen (fast) alles. Wenn man bei Unternehmenspleiten genauer hinsieht, erkannt man oft, dass hinter der wirtschaftlichen Fehlleistung auch eklatante Fehlleistungn im zwischenmenschlichen Bereich zu verzeichnen waren: Erst wurde das Betriebsklima schlecht, dann die Zahlen und schließlich die Zukunftsaussichten. Umgekehrt kann eine gut harmonierende Belegschaft buchstäblich Berge versetzen.

Wissensmanagement

Wissensmanagement beschreibt grob die Fähigkeit, in unserer Informationsgellschaft mit Informationen und Wissen richtig umzugehen.
Dabei ist es wichtig, versteckte, aber wichtige Informationen ans Tageslicht zu ziehen, wichtiges Wissen vom unwichtigen zu unterscheiden und dementsprechend zu kanalisieren.

Verfügen Sie über die notwendigen Kernkompetenzen? Welche Schlüsselqualifikationen es noch gibt und welche Fähigkeiten sich im Detail dahinter verbergen, erfahren Sie im Spezial "Kernkompetenzen" auf wiwo.de

Quelle: Wirtschaftswoche

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