Kernstück des Prozesses
Vernehmung der Angeklagten im Kaprun-Prozess

Mit den Gegenreden der letzten beiden Verteidiger ist am Mittwoch der Prozess um die Gletscherbahnkatastrophe von Kaprun fortgesetzt worden. Anschließend sollen die 16 Angeklagten das erste Mal zu den Vorwürfen Stellung nehmen.

dpa SALZBURG. Dies gilt als Kernstück des Prozesses und soll mehrere Verhandlungstage in Anspruch nehmen. Die 16 Männer, das Führungstrio der Kapruner Gletscherbahnen AG, Beamte des Verkehrsministeriums als Vertreter der Seilbahnbehörde, TÜV-Bedienstete und Mitarbeiter von Zulieferfirmen, müssen sich seit Dienstag wegen "fahrlässiger Herbeiführung einer Feuersbrunst und fahrlässiger Gemeingefährdung" verantworten.

Beim Brand eines Wagens der Gletscherbahn am 11. November 2000 waren 155 Menschen getötet worden, darunter 37 Deutsche. Als Unglücksursache gilt ein vorschriftswidrig eingebauter Heizstrahler, an dem sich ausgelaufenes Hydrauliköl entzündete. Bis Ende September sind mehr als 30 Verhandlungstage angesetzt.

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