Kiefer schöpfte seine Möglichkeiten aus
Kiefer verkauft seine Haut teuer

Nicolas Kiefer hat alles gegeben, dochfür einen Sieg gegen Alleskönner Roger Federer hat es nicht gereicht.Der Holzmindener verlor am Donnerstag bei den French Open sein Zweitrundenspiel gegen den Weltranglistenersten aus der Schweiz trotz einer imponierenden Leistung mit 3:6, 4:6, 6:7 (6:8) in 2:31 Stunden.

HB PARIS. Damit verpasste Kiefer auch im achten Anlauf auf dem roten Sand von Paris den Sprung in die dritte Runde. Qualifikant Daniel Elsner wurde ebenfalls gestoppt. Der Münchner gab gegen Schüttler-Bezwinger Xavier Malisse aus Belgien beim Stand von 3:6, 0:4 nach 54 Minuten wegen einer schweren Erkältung auf. Damit hat wie schon bei den Australian Open kein deutscher Tennis-Herr die dritte Runde erreicht.

In seinem ersten Match auf dem Center Court von Paris konnte Kiefer zwar keinen Satz gewinnen, doch er war besser, als es das Ergebnis aussagt. Der Niedersachse, der mit einer Manschette am lädierten rechten Handgelenk spielte, schöpfte seine Möglichkeiten aus. Doch gegen Federer, der in diesem Jahr auf Sand erst ein Spiel und insgesamt drei Matches verloren hat, ist momentan kein Kraut gewachsen. Kiefer kassierte die dritte Niederlage im sechsten Vergleich mit dem Eidgenossen.

Auf Sand war es das erste Duell der beiden. Doch Hamburg-Sieger Federer ist mittlerweile auch auf diesem Belag im Stande, das Spiel zu diktieren. Mit seiner peitschenden Vorhand trieb er Kiefer über den Platz und zu Beginn beinahe zur Verzweiflung. Kiefer war immer dann erfolgreich, wenn er ans Netz ging oder auf Federers Rückhand spielte, wo er Schwächen des Gegners wähnte. Doch vor allem servierte der Weltmeister für seine Verhältnisse sehr schlecht, leistete sich insgesamt zwölf Doppelfehler. Kiefer erarbeitete sich fünfzehn Breakchancen, nutzte jedoch nur drei.

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