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Kiefer und Schruff in Runde zwei der US-Open

Mit einem ungefährdeten Erstrunden-Sieg bei den US Open hat Nicolas Kiefer seine olympischen Wunden gepflegt.

dpa NEW YORK. Mit einem ungefährdeten Erstrunden-Sieg bei den US Open hat Nicolas Kiefer seine olympischen Wunden gepflegt.

Gut eine Woche nach dem knapp verpassten Gold im Doppel siegte der Niedersachse in New York 6:3, 7:5, 6:2 gegen den französischen Qualifikanten Nicolas Mahut. In der zweiten Runde trifft Kiefer erneut auf einen Franzosen: Cyril Saulnier schaltete den Briten Greg Rusedski im Tiebreak des fünften Satzes nach Abwehr zweier Matchbälle aus. Gegen den 29-jährigen Saulnier hat Kiefer bisher noch nie gespielt.

Grund zur Freude hatte auch Debütantin Julia Schruff. Die erstmals in New York gestartete Qualifikantin vergab gegen Jennifer Hopkins aus den USA zwar zwei Matchbälle im zweiten Satz, gewann am Ende aber trotzdem noch klar mit 6:3, 6:7 (4:7), 6:1. Die 22 Jahre alte Augsburgerin feierte damit ihren allerersten Erfolg bei einem Grand-Slam-Turnier. Nächste Gegnerin ist Maria Vento-Kabchi, die die ehemalige Wimbledon-Siegerin Conchita Martinez aus Spanien ausschaltete.

Das frühe Aus kam dagegen erneut für Anca Barna. Die Nürnbergerin verlor 2:6, 4:6 gegen die erst 16 Jahre alte Französin Tatiana Golovin, die an Nummer 30 gesetzt ist. Erst nach einem 0:5-Rückstand im ersten Satz kam die Linkshänderin besser ins Spiel, musste sich am Ende jedoch glatt geschlagen geben, weil sie in den wichtigen Momenten die Punkte meist der russisch-stämmigen Kontrahentin überlassen musste.

Bei drückender Schwüle, aber nur gelegentlich stechender Sonne genügte Kiefer zur Mittagszeit eine solide Leistung, um sich den erwarteten Auftaktsieg zu holen. Im ersten Vergleich mit dem 22 Jahre alten Mahut vergab der favorisierte Holzmindener zwar in den ersten beiden Sätzen jeweils einen frühen Vorsprung. In den entscheidenden Momenten nahm er Mahut jedoch wieder den Aufschlag ab und brachte danach sein Service durch. Zudem profitierte Kiefer oft von Vorhandfehlern seines Gegners.

Auch ein 0:2-Rückstand zu Beginn des dritten Durchgangs brachte den an Nummer 19 gesetzten Deutschen nicht aus der Fassung. Der spielerisch deutlich überlegene Kiefer legte sofort einen Gang zu, gewann die nächsten vier Spiele und verwandelte nach 2:06 Stunden mit einem gefühlvollen Stopp seinen zweiten Matchball.

Keine Blöße gaben sich nach einer kurzen Verzögerung wegens Regens zum Auftakt die Favoriten. Der topgesetzte Schweizer Roger Federer hatte nur zu Beginn und am Ende seines Matches Probleme mit dem früheren French-Open-Sieger Albert Costa und bezwang den Spanier letztlich glatt mit 7:5, 6:2, 6:4. Der Spanier Carlos Moya benötigte dagegen vier Sätze zum Erfolg über Lokalmatador Brian Baker. Die Olympia-Zweite Amélie Mauresmo siegte 6:4, 6:2 gegen die Amerikanerin Marissa Irvin.

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