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KILL WOCHENAUSBLICK: Postbank-Börsengang verkürzt Warten auf US-Zinsentscheid

(Bitte verwenden Sie den Wochenausblick nicht. Es handelt sich um eineveraltete Version, die wegen eines technischen Fehlers gesendet wurde. Sieerhalten im Laufe des Tages eine aktualisierte Fassung.)

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FRANKFURT (dpa-AFX) - In den vergangenen Handelstagen hat der Countdown zurersten Leitzinserhöhung durch die US-Notenbank begonnen und für Bewegung an denBörsen gesorgt. Mittlerweile gehen die Finanzmärkte nach Einschätzung derDeutschen Bank fest davon aus, dass die US-Notenbank die Leitzinsen zum Ende desMonats um 0,25 Prozent auf 1,25 Prozent anheben wird. Das Problem: Bis zurZinsentscheidung der obersten US-Währungshüter um Alan Greenspan muss diebevorstehende Woche überbrückt werden.

"Damit hat die Periode des Wartens begonnen", schrieben die Experten derDeutschen Bank. Für den DAX erwarten sie daher in der kommenden Woche- wie die meisten Experten - eine Seitwärtsbewegung. Den Anlegern an derFrankfurter Börse wird die Wartezeit aber durch den größten deutschen Börsengangseit drei Jahren verkürzt. Direkt am Montag startet das Debüt der neuenPostbank-Aktie. Bis zuletzt stand der Börsengang der Post-Tochter aufMessers Schneide. Die Manager der Postbank setzten alles auf eine Karte.

"HOP ODER TOP" FÜR DEN POSTBANK-BÖRSENGANG

"Hop oder Top" heißt die Devise für den Börsengang der Postbank. Es gabschließlich auch ermutigende Signale. Im so genannten Grauen Markt hatten sichdie neuen Aktien der Postbank zuletzt erholt. Zuvor war der für den deutschenAktienmarkt so wichtige Börsengang zeitweise zu einer beispiellosen Farceverkommen.

Trotz der generellen Seitwärtsbewegung im DAX rechnen Analysten derHypoVereinsbank AG in der bevorstehenden Woche mit Kursgewinnen beiBankaktien sowie bei den Chemie, Technologie und Energiewerten. Als Begründungnannten sie eine weitere Entspannung an den Ölmärkten. In der vergangenen Wocheist der Ölpreis aber wieder deutlich gestiegen, unter anderem wegen einesStreiks der Ölarbeiter in Norwegen.

BANKWERTE IM FOKUS

Für die Entwicklung der Bankaktien in der bevorstehenden Woche dürften zudemdie Quartalszahlen der großen US-Investmenthäuser Goldman Sachs und Morgan Stanley am Dienstag von Bedeutung sein,hieß es von Experten. Außerdem erwarten sie, dass die Aktionäre von adidas-Salomon und Puma mit Spannung die Quartalszahlen vonNike am Donnerstag verfolgen werden. Sie werden wichtigeHinweise auf die Geschäfte in der Sportartikelbranche liefern. Schließlich lädt die Beate Uhse AG am Montag zur Hauptversammlung nachHamburg. Zur gleichen Zeit werden in Frankfurt die Tarifverhandlungen in derTourismusbranche fortgesetzt. Am Dienstag lädt dann der Finanzdienstleister MLP zur Hauptversammlung nach Mannheim.

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