Kind hatte Schürfwunden
Dreijährige fiel auf Autobahn aus dem Auto

Der blitzschnellen Reaktion von zwei Lastwagenfahrern verdankt ein dreijähriges Mädchen aus Mainz sein Leben, das auf der Autobahn in Südfrankreich aus dem Auto gefallen war.

dpa/HB VALENCE. Wie durch ein Wunder trug das Mädchen durch den Sturz keine lebensgefährlichen Verletzungen davon. Bei einer Geschwindigkeit von etwa 110 Kilometern in der Stunde bremsten die dahinter fahrenden Lastwagen sofort und stellten sich auf der A7 nördlich von Montélimar quer, teilte die Gendarmerie am Donnerstag in Valence zu dem Vorfall vom Vortag mit.

Die Brummis schützten das auf die Fahrbahn gefallene Mädchen Lena damit vor dem starken nachfolgenden Verkehr. Die Kleine wurde mit einem Bluterguss sowie schweren Schürfwunden an den Armen und Beinen in ein Krankenhaus von Montélimar gebracht. Die Eltern seien ihres Wissens nach dem Unfall auch in Montélimar geblieben, teilte die Autobahnpolizei mit. Mit dem Hinweis auf Vertraulichkeit lehnte sie weitere Angaben ab.

Die Mainzer Familie kam aus der Ardèche-Region und war offensichtlich auf dem Heimweg. Dem Mädchen war es während der Fahrt gelungen, erst seinen Kindersitz und dann auch die Schiebetür des Fahrzeugs zu öffnen, teilte die Gendarmerie noch mit. Lena war mit ihrer kleinen Schwester und einem Hund hinten im Auto untergebracht.

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