Kinder wollen kein problembelastetes Geld
Schwarze Auslandskonten belasten Erben

Schwarze Schatzkästlein im Ausland, verschwiegene Konten in Liechtenstein oder Luxemburg dienen der illegalen Steuerersparnis, aber auch dem Bedürfnis, für das Alter vorzusorgen.

HB KÖLN. Außerdem will man dieses Vermögen an die Erben, sprich hier an die eigenen Kinder, weitergeben. Aber: Werden die Erben hierüber glücklich sein? Ist ihnen dies schwarze Schatzkästlein im Ausland die gleiche Lust wie dem vererbenden Vater? Angesichts der bevorstehenden Steueramnestie, aber auch angesichts der weiterhin möglichen Selbstanzeige muss hierüber nachgedacht werden.

Eine Hinterziehungsposition bezogen auf ein Auslandsdepot mag an einen Erben weitergegeben werden. Ein Erbe kann die Hinterziehung der Eltern fortsetzen, wenn er denn will. Dies ist aber nicht die Regel. Erben sind in der Regel mehrere Geschwister. Gezielt kann man das schwarze Konto nicht an ein Kind "vermachen", weil man schlecht über die Schwarzgeldkonten im Testament Verfügungen treffen kann (sieht man von der Verfügung über das Konto zu Lebzeiten auf den Todeszeitpunkt ab, was in der Realität keine Rolle spielt). Also erbt die Erbengemeinschaft der Kinder und wird zugleich zur Hinterziehergemeinschaft.

Und das funktioniert mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht.

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