Kinderreiche Familien von sozialer Ausgrenzung bedroht
DGB-Chef Schulte gegen Kindergeld für Topverdiener

rtr BERLIN. Topverdiener sollten nach Ansicht des DGB-Chefs Dieter Schulte vom Kindergeld ausgeschlossen werden. "Ich bin dafür, dass Kindergeld nur die bekommen, die es wirklich benötigen - dann kann es auch mehr sein", sagte der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) der "Bild am Sonntag". Schultes Vorstoß werde von der ehemaligen Chefin der SPD in Bayern, Renate Schmidt, Ex-Finanzminister Theo Waigel (CSU) und der finanzpolitischen Sprecherin der Grünen, Christine Scheel, unterstützt, berichtete das Blatt.

Nach dem Armutsberichts der Bundesregierung sind kinderreiche Familien von sozialer Ausgrenzung bedroht. Familienministerin Christine Bergmann (SPD) kündigte im Berliner "Tagesspiegel" an, sich für die nach Haushaltslage größte Erhöhung des Kindergeldes von derzeit 270 DM einzusetzen: "Ich will so viel, wie irgendwie geht." Entschieden werde aber erst nach der Steuerschätzung im Mai. Nach dem Willen der Bundestagsfraktionen von SPD und Grünen soll das Kindergeld um 30 DM erhöht werden.

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