Kinowelt-Absturz
Kommentar: Letzte Klappe

cbu. Die Luft für die schwer angeschlagenen Münchener Filmfirma Kinowelt wird immer dünner. Offensichtlich reißt den Banken jetzt der Geduldsfaden: Sie wollen das vorgelegte Sanierungsprogramm nicht akzeptieren und den Geldhahn zudrehen. Damit würde der Vorhang für die beiden Brüder und Kinowelt-Großaktionäre Michael und Rainer Kölmel endgültig fallen.

Schon seit Monaten machen sie mit immer neuen Schreckensmeldungen auf sich aufmerksam. Der Blick in den am Freitag vorgelegten Quartalsbericht erinnert eher an das Drehbuch für einen Horrorstreifen. Der Verlust erreicht schwindelnde Höhen, die Schuldenlast ist erdrückend. Woher das dringend benötigte frische Kapital jetzt kommen soll, ist offen. Die Banken wollen nicht mehr nachschießen, ein kapitalkräftiger Investor war bisher nicht aufzutreiben. Den Verkauf der rentablen DVD-Sparte schließt Kinowelt aus. Die Chancen für ein Happy-End stehen denkbar schlecht.

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