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Kinowelt-Chef dementiert Insiderhandel

vwd MÜNCHEN. Der Vorstandsvorsitzende der Kinowelt AG, München, Michael Kölmel, hat den Verdacht des Insiderhandels im Vorfeld der Gewinnwarnung am 23. März 2001 dementiert. "Wir vom Vorstand haben keine Aktien verkauft", sagte Kölmel am Montag in der Hauptversammlung in München. Ebenso habe der Vorstand im Vorfeld der ad hoc-Veröffentlichung keine Informationen über die Gewinnentwicklung nach außen gegeben. Zugleich kündigte Kölmel die Überarbeitung des Business-Plans des Unternehmens innerhalb der nächsten zwei Monate an. In wenig erfolgreiche Randgebiete wie die Internetaktivitäten und Merchandising werde Kinowelt keine Mittel mehr investieren.

Allerdings sei im Rahmen der Neuausrichtung des Unternehmens nicht auszuschließen, daß weitere Sonderbelastungen auftreten werden, sagte Kölmel. Der Vorstandsvorsitzende räumte ein, dass auf der Passivseite der Unternehmensbilanz zu viel kurzfristiges Fremdkapital sei. Daher stehe Kinowelt derzeit in Verhandlungen mit Banken für eine Neuordnung der Finanzierungen.

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