Kinowelt gehört zu Gewinnern
Neuer Markt macht nichts aus positiven Nasdaq-Vorgaben

Die Aktien am Neuen Markt haben am Donnerstag bis zum Abend weiter nachgegeben. Die Wachstumswerte konnten die positive Tendenz der US-Technologiebörse Nasdaq nicht nachvollziehen. Händler machten dafür auch die zu geringe Liquidität im Aktienhandel verantwortlich.

dpa FRANKFURT. Der Nemax 50 gab um 1,6 % auf 1 704 Stellen nach. Der Nemax All Share verlor um 0,9 % und stand auf 1 756 Punkten. Auf 2 234 Zähler stieg die NASDAQ, die nach einem schwachen Start um 0,8 % zulegte. In den USA wartet man auf eine Aussage des Chipherstellers Intel, der über den bisherigen Geschäftsverlauf berichten will.

"Man muss sich derzeit sehr anstrengen, um am Neuen Markt Geld zu verdienen", sagte ein Händler in Frankfurt. Der ohnehin schon schwache Handel würde die Börsianer verschrecken. "Wenn man eine größere Position aufbaut, weiß man oft nicht, wie man diese wieder los wird", sagte er.

EM.TV & Merchandising hatte die endgültigen Bilanzzahlen für das abgelaufene Jahr verspätet bei der Deutschen Börse vorgelegt. Der Verlust, nach vorläufigen Zahlen 2,8 Mrd. DM, verminderte sich auf 2,56 Mrd. DM. Die Aktie verbilligte sich um 4,62 % auf 3,10 Euro. Jetzt warten die Börsianer auf die überfälligen Ergebnisse des ersten Quartals.

Logistik mit Verlusten

Von Kursabgaben war der gesamte Logistikbereich betroffen. D.Logistics gaben um 9,41 % auf 23,10 Euro nach. Auch Thiel Logistik sanken um 3,91 % auf 22,10 Euro.

Zulegen können die Aktien der Münchner Kinowelt AG. Die Papiere stiegen um 6,48 % auf 3,88 Euro, nachdem der Vorstand versicherte, er habe im Vorfeld einer Gewinnwarnung am 23. März keine Aktien verkauft. Das Bundesaufsichtsamt für Wertpapierhandel hatte am Mittwoch ein Verfahren eingeleitet, dass die auffälligen Aktienverkäufe im Vorfeld aufklären soll.

Der Hersteller von Produktionsanlagen für optische Speichermedien, Singulus AG, stieg wegen eines Auftrags in Höhe von 15 Mill. Euro. Analysten der West LB Panmure gehen aber nach wie vor davon aus, dass die Nachfrageschwäche für die Anlagen zur Produktion von DVD noch nicht überwunden sei. Die Aktien verteuerten sich um 2,54 % auf 27,90 Euro.

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