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Kinowelt kämpft ums Überleben

Die am Neuen Markt notierte Kinowelt Medien AG sieht für das Unternehmen nach eigenen Angaben eine akute Insolvenzgefahr.

rtr FRANKFURT. Seit eine der kreditgebenden Banken am 28. November 2001 ihre Kredite fällig gestellt habe, sei die Insolvenzgefahr akut, teilte das Medienunternehmen am Donnerstag in Frankfurt in einer Pflichtmitteilung mit. Die hohe Verschuldung belaste das Unternehmen sehr stark, das Überleben sei nicht sichergestellt. "Die Kinowelt Medien AG kann in dieser Situation nur mit Hilfe der finanzierenden Banken überleben", hieß es in der Mitteilung.

Für die ersten neun Monate wies Kinowelt ferner einen Verlust vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 272,2 Mill. ? aus nach einem Gewinn von 28,3 Mill. ? im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sei im Vorjahresvergleich um 20 % auf 168,4 Mill. ? zurückgegangen. Den Nettoverlust für die neun Monate bezifferte das Unternehmen auf 309,1 Mill. ?.

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