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Kirch-Gruppe hält sich bei bei Telekom-Partnern für UMTS bedeckt

vwd ISMANNING. Die Kirch-Gruppe, Ismanning, hält sich hinsichtlich einer möglichen Zusammenarbeit mit deutschen Telekommunikationsanbietern zur Verbreitung von Kirch-Inhalten über den Mobilfunkstandard UMTS bedeckt. Ein Kirch-Sprecher erklärte am Freitag in München zu einem Bericht des "Handelsblatt" lediglich, als Inhalteanbieter bereite sich Kirch darauf vor, auch künftige neue Medien - "von Internet bis UMTS" - bedienen zu können. Schliesslich würden "in Zukunft kaum mehr Dienste ohne Bilder betrieben".

Zu möglichen Verhandlungspartnern oder konkreten Plänen der Kirch-Gruppe wollte sich der Sprecher allerdings nicht äußern. Inhalte gehörten zu den wichtigsten Themen bei der Einführung des UMTS-Standard, erläuterte ein Sprecher der Viag Interkom GmbH & Co, München. Dabei gehe es nicht nur um Inhalte, die von großen Medienkonzernen wie Kirch und Bertelsmann bereitgestellt werden könnten, sondern auch um Dienste durch Application Service Provider, die Verkehrssteuerung, medizinische Überwachung oder Reise- und Ticketservice anbieten könnten.



"Das hat gigantische Dimensionen und beginnt sich an allen Ecken und Enden zu entwickeln", so der Viag Interkom-Sprecher. Nach Ansicht von Marktbeobachtern ist dies auch notwendig, denn aktuellen Umfragen zufolge sehen viele Handy-Besitzer keine Notwendigkeit, auf ein UMTS-Handy umzusteigen. Deshalb sind die Mobilfunkbetreiber dringend darauf angewiesen, mit Zusatznutzen Kunden für die UMTS-Geräte zu gewinnen.

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