Kirch-Krise
Springer hält ProSieben als Faustpfand

Durch die Pleite der KirchMedia ist dem Axel-Springer-Verlag nach Verlautbarungen aus Unternehmenskreisen kein Schaden entstanden.

WiWo/AP BERLIN/MÜNCHEN. Springer habe kein Geld in die insolvente Kirch-Tochter investiert und sei zudem mit 11,5 Prozent an der lukrativen Senderfamilie um ProSieben beteiligt, hieß es am Mittwoch aus dem Berliner Verlag. Aus dem Verlag verlautete, selbst im schlechtesten Fall bleibe als "lukrativer Vermögenswert" der Anteil an der ProSieben-Familie.

Unternehmenskreisen zufolge baten Kirchs Gläubigerbanken Springer, sich als Investor bei der Sanierung der KirchMedia zu beteiligen. Verlags-Sprecherin Edda Fels sagte dazu: "Der Springer-Verlag lotet die Chancen aus, seine strategische Position auszubauen."

Die "Süddeutsche Zeitung" berichtete, der Verlag sei an einer Beteiligung von etwa 25 Prozent interessiert, wolle aber möglichst wenig Geld investieren.

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