Kissnofrog.de
Liebe auf den ersten Klick

Kino, Essen gehen, Kaffee trinken - im realen Leben dauert es oft lange, den richtigen Partner kennen zu lernen. Im Internet soll das schneller gehen: Das Hamburger Startup kissnofrog.de will das Flirten im Netz radikal beschleunigen - zwei Minuten müssen reichen.

Arthur kommt schnell zur Sache. „Du bist eine wirklich tolle Frau“, sagt der Architektur-Student und grinst in seine Webcam. Das Kompliment gilt der 25-jährigen Eva in Köln, die er seit gerade einmal 90 Sekunden kennt. Die beiden Singles flirten per Videokonferenz über KissNoFrog, das erste deutsche Speeddating-Portal in Deutschland.

Das Geschäft mit der Partnersuche im Netz boomt. Über 6,3 Millionen Deutsche besuchen monatlich eines der zahlreichen Dating-Portale, schätzt der Branchenverband Bitkom. Den Anbietern beschert das Millionenumsätze. Europaweit nahmen die Partnerbörsen im vergangenen Jahr über 300 Millionen Euro ein.

Auch die beiden Gründer von KissNoFrog, Bennet Springer (25) und Johannes Wickmann (26), suchten im Sommer 2007 im Internet nach der neuen Liebe. Erfolgreich waren sie jedoch nicht. „Man wartet Tage und bekommt nur selten eine Antwort. Direkte Gespräche kamen nie zustande“, erinnert sich Wickmann. Die beiden gründeten eine Dating-Plattform, auf der alles schneller gehen sollte. Schneller heißt: Für den ersten Eindruck bleiben gerade einmal 120 Sekunden.

Im wirklichen Leben funktioniert Speed-Dating schon länger. Und zwar so: Männer und Frauen treffen sich, unterhalten sich eine vorgegebene Zeitspanne lang jeder mit jedem und entscheiden am Ende, wen sie wieder sehen möchten. Im Internet läuft das ähnlich: Wenn eine Flirt-Session startet, werden alle KissNoFrog-Mitglieder, die auf der Seite eingeloggt sind, per Videokonferenz nacheinander mit den anderen Teilnehmern verbunden – jeweils für zwei Minuten. Dann müssen sich die Speeddater entscheiden, ob sie ihre Chatpartner wieder sehen möchten.

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