Klärung der Amnestie-Frage gefordert
Nato und UCK-Rebellen vereinbarten Einzelheiten der Entwaffnung

Nato-Vertreter und Befehlshaber der albanischen UCK-Milizen in Mazedonien haben Einzelheiten der geplanten Entwaffnung der Rebellen vereinbart. Die eingesammelten Waffen sollen in Mazedonien oder einem Nachbarland, wahrscheinlich Griechenland, vernichtet werden, sagte der dänische General Gunar Lange, Befehlshaber der Truppen der bevorstehenden Nato-Aktion "Essential Harvest" (Wichtige Ernte), am Mittwoch in Skopje.

dpa SKOPJE. Zur Zeit bereite die mazedonische Regierung Papiere über den Status der Nato-Expedition vor, sagte Lange. Er rief gleichzeitig die mazedonische Führung auf, die Frage der von den Rebellen verlangten Amnestie umgehend zu klären. Dies sei außerordentlich wichtig für den Beginn des Nato-Einsatzes. Entgegen den Ankündigungen Skopjes steht die Veröffentlichung des Amnestiedekrets noch aus.

Die Nato wolle sich nur an der Entwaffnung der UCK, mit der sie am Dienstagabend ein Abkommen unterzeichnet hat, beteiligen, sagte der dänische General. Die mazedonische Regierung müsse allein mit anderen bewaffneten Gruppen, die nicht der UCK unterstellt sind, fertig werden. Er meinte damit die so genannte Albanische Nationale Armee (UKSh), die am Dienstag das Friedensabkommen zwischen den albanischen und slawischen Parteien abgelehnt und neue Aktionen angekündigt hatte.

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