Klage basiert auf Spekulation
Klage gegen Christian Ziege abgewiesen

Der Londoner High Court, Englands höchstes Zivilgericht, hat eine Klage des FC Middlesbrough auf Schadenersatz in Höhe von sieben Millionen Pfund (11,475 Millionen Euro) gegen den FC Liverpool und Christian Ziege abgewiesen.

dpa LONDON. Der ehemalige Club des deutschen Nationalspielers hatte die Klage wegen seines Wechsels zum englischen Rekordmeister im Sommer 2000 eingereicht. Der englische Fußballverband (FA) hatte die Liverpooler kürzlich wegen Verstoßes gegen die Wechselvorschriften mit 32 200 Euro (20 000 Pfund) und Ziege mit 16 100 Euro (10 000 Pfund) Geldstrafe belegt. Der Verteidiger und der FC Liverpool hatten bei dem Wechsel vor zwei Jahren eine Klausel in seinem Vertrag ausgenutzt, wonach Ziege, der mittlerweile bei Tottenham Hotspur spielt, mit jedem Club verhandeln durfte, der mehr als fünf Millionen Pfund für ihn bot. Ziege habe aus rein fußballerischen Gründen zu Liverpool gehen und keine Angebote anderer Clubs annehmen wollen, erklärte der Richter in seiner Urteilsbegründung. Die Klage habe nur auf Spekulationen basiert, ohne Chance auf Erfolg.

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