Klage Dritter gegen Transportgenehmigungen nicht zulässig
Gericht weist Eilverfahren gegen Castor-Transport zurück

Ein Eilantrag der "Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges" (IPPNW), den Castor-Transport auf deutschem Boden in letzter Minute zu stoppen, ist am Montag vor dem Verwaltungsgericht Braunschweig gescheitert.

ap BRAUNSCHWEIG. Die Richter bestätigten in ihrer Entscheidung die Rechtsauffassung des Bundesamtes für Strahlenschutz, wonach das Atomgesetz die Klage Dritter gegen Transportgenehmigungen nicht zulässt. Ferner sah sich das Gericht nach eigenen Angaben "aus Zeitgründen" nicht in der Lage, sich detaillierter mit dem Antrag der IPPNW zu befassen. Die Ärzteorganisation habe sich erst zu einem Zeitpunkt an das Gericht gewandt, in dem der Castor-Transport bereits begonnen habe, hieß es. Die IPPNW hatten ihren Eilantrag dem Gericht am Montagvormittag per Fax übermittelt.

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