Klage eingereicht
Lewis verklagt King auf bis zu 385 Millionen Dollar

Box-Weltmeister Lennox Lewis hat Promoter Don King auf bis zu 385 Mill. Dollar Schadensersatz verklagt. King soll den ehemaligen Schwergewichts-Champion Mike Tyson mit teilweise kriminellen Mitteln von einem Revanchekampf gegen den britischen Weltmeister abgehalten haben.

HB/dpa LAS VEGAS. Am Donnerstag reichten Lewis' Anwälte bei einem New Yorker Gericht eine entsprechende Klage ein. Sie werfen King unter anderem Morddrohungen gegen Jeff Wald, Freund und Berater von Tyson, vor.

"Was da passiert ist, ist eine Schande. Don King sollte sich schämen", sagte Lewis' Anwältin Judd Burstein. Neben den Morddrohungen halten die Anwälte dem Promoter vor, mit einer Freundin Tysons eine "Verschwörung" eingegangen zu sein. Die Frau sollte demnach den Boxprofi letzten Monat in einem New Yorker Hotel abschotten, um eine Unterzeichnung des Vertrags mit Lewis zu verhindern.

Die Anwälte reklamieren einen Verlust von zehn Mill. Dollar für Lewis, weil der für den 21. Juni in Los Angeles geplante Rückkampf von Tyson gegen den Titelverteidiger nicht zu Stande gekommen ist. Außerdem klagen sie weitere 25 Mill. Dollar ein, weil King Tyson davon abgehalten haben soll, einen Vertrag über einen weiteren Revanchekampf der beiden Boxer zu unterzeichnen.

King ist laut Anklage für eine Rückkehr Tysons in dessen Boxstall zum Äußersten bereit. Vor sechs Jahren hatte sich der Ex-Weltmeister von seinem damaligen Promoter getrennt und King verklagt. Dabei geht es um angeblich ausgebliebene Zahlungen in Millionenhöhe aus den Börsen von Tyson.

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