Klagewelle reißt nicht ab
EM.TV auf dem Weg zum Pennystock

Die Aktien des angeschlagenen Medienunternehmens EM.TV sind auf dem besten Wege, ein Pennystock zu werden.

dpa-afx FRANKFURT. Am Mittwoch brachen die Papiere um 11,25 % ein, nachdem bekannt wurde, dass eine weitere Klage "ins Haus geflattert ist".

Die EM.TV-Aktie gab um rund zwölf Prozent auf 1,40 Euro nach. Gleichzeitig verlor der Nemax 50 1,67 % auf 1 261,51 Zähler. Händler sagten, "die Klagewelle reißt nicht ab", den Anlegern fehlte jegliche Sicherheit im Hinblick auf die finanzielle Zukunft des Unternehmens.

EM.TV - Intraday-Chart

Wie EM.TV am Vormittag mitgeteilt hatte, wurde nun auch eine Schadenersatzklage der Deutsche-Bank-Tochter Morgan Grenfell und der Deutsche European Partners IV zugestellt. Grund der drohenden gerichtlichen Auseinandersetzung ist ein Vertrag vom März 2000, in dem die Kläger als Gegenleistung für den Verkauf ihrer Anteile an der Formel-Eins-Gesellschaft Speed Investment Limited Aktien von EM.TV erhielten.

Nach Medienberichten fühlten sich die Unternehmen dabei von EM.TV über die Geschäftslage falsch informiert. Die Höhe der Schadenersatzforderung wurde laut EM.TV noch nicht genannt. EM.TV wies die Klage als unbegründet zurück und will sich "vollumfänglich dagegen verteidigen".

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