Klarstellung einer Rede von Bankchef Müller
Verlust beim Großkundengeschäft der Commerzbank

Die Commerzbank wird nach Angaben einer Banksprecherin im Geschäft mit Großunternehmen operativ Verluste schreiben. Die Sprecherin stellte damit klar, dass Bankchef Klaus-Peter Müller in einer Rede in London operative Verluste nur für dieses Segment und nicht für den gesamten Konzern vorhergesagt habe.

Reuters LONDON. "Von den 400 Millionen Euro mit größeren Unternehmen müssen für 360 Millionen Euro Rückstellungen gebildet werden. Das heißt, dass unser operatives Ergebnis wahrscheinlich negativ sein wird", hatte Müller gesagt und sich damit nur auf das Geschäft mit Großunternehmen, das knapp ein Viertel oder 12,4 Milliarden Euro des deutschen Kreditbuches der Commerzbank ausmache, bezogen. Müller habe wie schon im November keine Ergebnisprognose für den Bankkonzern gemacht, betonte die Sprecherin.

Im dritten Quartal hatte die Commerzbank vor allem wegen Verluste im Investmentbanking und hoher Abschreibungen auf ihre Industriebeteiligungen einen Vorsteuerverlust von 133 (Verlust im Vorjahreszeitraum 279) Millionen Euro verbucht.

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