Klausursitzung der Grünen in Wörlitz
Andrea Fischer wird nicht Grünen-Vorsitzende

dpa WÖRLITZ. Die scheidende Gesundheitsministerin Andrea Fischer will "definitiv nicht Grünen-Vorsitzende werden". Das habe sie ihrer Fraktion mitgeteilt, sagte Fischer am Donnerstag am Rande der Fraktionsklausur in Wörlitz bei Dessau. Fischer hatte nach ihrem Rücktritt erklärt, sie wolle wieder ihr Abgeordnetenmandat wahrnehmen. Dies müsste sie bei einem Wechsel zur Parteispitze aufgeben.

Der nach dem Wechsel von Parteichefin Renate Künast ins Ministeramt im Vorsitz bleibende Fritz Kuhn weigerte sich, Namen für eine mögliche Co-Vorsitzende zu nennen. Er habe aber "mehrere Namen im Kopf" und sei "zuversichtlich, dass wir eine gute Doppelspitze kriegen". Eine Vorentscheidung, wer beim Bundesparteitag im März für den Vorsitz kandidieren wird, wird für spätestens Ende Januar von einem Routine-Treffen des Bundesvorstands mit den Landesvorsitzenden der Grünen erwartet. "Es wäre schön, möglichst bald Klarheit zu haben", sagte Kuhn. Bei der Besetzung des Postens spielten natürlich auch die Zugehörigkeit zu Strömungen der Partei eine Rolle, wenn dies auch nicht mehr so wichtig sei wie früher. Wichtig sei aber auch die Kooperationsfähigkeit und die politische Erfahrung der Neuen.

Die Ost-Beauftragte im Grünen-Bundesvorstand, Undine Kurth, ließ offen, ob sie für den Vorsitz kandidieren will. Kurth war von ihrem Landesverband Sachsen-Anhalt ins Gespräch gebracht worden. Bei der Klausurtagung spielte die Nachfolgefrage für die Spitze der Partei nach Teilnehmerangaben keine Rolle.

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