Klein-Laster boomen in den USA
Honda fährt Rekordgewinn ein

Der zweitgrößte japanische Autohersteller Honda hat im abgelaufenen ersten Quartal auf Grund eines höheren Lkw-Absatzes in den USA einen Rekordgewinn eingefahren und seine Prognose für das Gesamtjahr bekräftigt. Der jüngste Kursanstieg des Yen bereite dem Unternehmen jedoch einige Sorgen, teilte Honda am Montag mit.

Reuters TOKIO. Der Betriebsgewinn stieg den Angaben zufolge im Vergleich zum Vorjahresquartal um 12,8 Prozent auf 170,82 Milliarden Yen (rund 1,45 Milliarden Euro). Damit lag das Ergebnis am unteren Ende der Analystenprognosen, die mit 172 Milliarden bis 207 Milliarden Yen gerechnet hatten.

Der Nettogewinn kletterte auf einen Rekordwert von 107,6 Milliarden Yen oder 110,42 (Vorjahr 91,72) Yen je Aktie bei einem Umsatzplus von zehn Prozent auf 1,937 Billionen Yen. Besonders der Absatz von Klein-Lastkraftwagen in den USA habe das Ergebnis angekurbelt, hieß es. Darüber hinaus bekräftigte Honda seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Das Unternehmen rechnet für das Geschäftsjahr 2002/03 früheren Angaben zufolge mit einem 13 Prozent stärkeren konsolidierten Betriebsgewinn von 720 Milliarden Yen. Der Nettogewinn solle um mehr als ein Viertel seines Vorjahreswertes auf 460 Milliarden Yen steigen.

Die Wechselkurs-Prognose für 2002 von durchschnittlich 125 Yen je Dollar behielt das Unternehmen vorerst bei, wenngleich der Yen aktuell rund fünf Prozent stärker notiert. "Kurzfristig ist die Wechselkursentwicklung etwas Besorgnis erregend, aber wir werden eine Weile abwarten und sehen, ob wir uns für eine Angleichung unserer Wechselkurs-Erwartung entscheiden", sagte Honda-Chef Koichi Amemiya bei einer Pressekonferenz.

Eine starke Landeswährung verteuert japanische Produkte für ausländische Kunden.Der zuvor schwächere Wechselkurs des Yen hatte den japanischen Autoherstellern hingegen im Ausland Kosten- und Preisvorteile verschafft.

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