Kleinaktionäre sollen rausgedrängt werden
EnBW will "Squeeze-Out" bei Salamander

Der Energiekonzern Energie Baden-Württemberg (EnBW) will Kleinaktionäre bei der Salamander AG einen so genannten "Squeeze-Out" durchführen und die Kleinaktionäre aus dem Unternehmen drängen.

Reuters KARLSRUHE. Der Energiekonzern Energie Baden-Württemberg (EnBW) will mit dem zwangsweisen Ausschluss der Kleinaktionäre bei der Salamander AG seinen Spielraum für deren Umstrukturierung erweitern. Mit einer Beteiligung von 95,43 Prozent könne EnBW einen so genannten "Squeeze-Out" durchführen und die Kleinaktionäre aus dem Unternehmen drängen, teilte der drittgrößte Energieversorger in Deutschland am Montag in Karlsruhe mit. Die freien Aktionäre sollen nach einem Bewertungsgutachten eine Abfindung erhalten. Über den Ausschluss muss eine außerordentliche Hauptversammlung entscheiden.

Der Salamander-Vorstand und Großaktionär EnbW sind uneins über die Strategie für den Schuhhersteller, der zuletzt auch in das Geschäft mit dem Betrieb von Parkhäusern (Apcoa Parking) sowie in Sicherheitsdienste investiert hatte. Der Schuh-Bereich steht zum Verkauf. EnbW hatte zuletzt das Salamander-Management öffentlich in Frage gestellt.

Die Aktien der Salamander AG, Kornwestheim, sind am Montag seit 14.50 bis voraussichtlich 15.50 Uhr vom Handel ausgesetzt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%