Kleine und mittlere Firmen als Kunden im Visier
Dell will Schaltungen für Netzwerke bauen

Der US-Konzern wagt sich in einen hart umkämpften Markt, der von großen Netzwerkausrüstern und Billiganbietern beherrscht wird.

NEW YORK. Der US-Konzern Dell Computer baut sein Angebot weiter über das traditionelle Geschäft mit Personalcomputern hinaus aus. Ab kommendem Monat will der weltgrößte Computerhersteller aus dem texanischen Austin auch Schaltungen für Netzwerke für kleine und mittlere Unternehmen verkaufen. Die neuen Produkte sollen für Netzwerke mit acht bis 1 000 Computern geeignet sein.

Dell wagt sich damit in einen hart umkämpften Markt, der von großen Netzwerkausrüstern wie Cisco Systems Inc. und 3 Corp. -Com sowie Billiganbietern wie Netgear Inc. beherrscht wird. Dell-President Kevin Rollins ist jedoch zuversichtlich, dass das Direktverkaufs-Modell seines Unternehmens auch für den Netzwerk-Markt geeignet ist - damit will der Konzern die Konkurrenz unterbieten. Zudem glaubt er, dass die Margen für Schaltungen höher seien als für PC, die immer mehr zur Massenware werden: "Wir sind der Meinung, langfristig wird es ein gutes Geschäft für uns." Der Konzern hofft, mit den eigenen Produkten, die unter dem Namen "Power-Connect" vertrieben werden sollen, Marktanteile gewinnen zu können.

Analysten äußern sich aber skeptisch. "Die Spieler in diesem Markt agieren schon jetzt sehr aggressiv bei Produkten und Preisen", sagt Seamus Crehan vom Branchenbeobachter Dell?Oro Group. Er schätzt den Jahresumsatz in diesem Markt auf etwa 2,8 Mrd. Dollar, Dell selbst definiert den Markt breiter mit einem Umsatz von 5,3 Mrd. Dollar.

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