Kleinert darf auf Silber hoffen
Nächster Dopingfall bei Olympia

Und wieder ist eine Olympiasiegerin des Dopings überführt worden. Bei der russischen Kugelstoßerin Irina Korscharenko wurden Steroide nachgewiesen - - ihr droht die Aberkennung der Medaille.

HB ATHEN. Zwei olympische Medaillengewinner von Athen sind im Doping-Kontrollnetz hängen geblieben. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) schloss am Sonntag den griechischen Gewichtheber Leonidas Sampanis von den Spielen aus und nahm ihm seine in der Klasse bis 62 kg gewonnene Bronzemedaille wieder ab, teilte das IOC mit. Ausgerechnet im Heiligen Hain von Olympia soll zudem die Kugelstoß-Olympiasiegerin Irina Korschanenko aus Russland gedopt an den Start gegangen sein.

Nach Informationen des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) ist die A-Probe bei der Wettkampf- Kontrolle am vergangenen Mittwoch positiv gewesen. Die Olympia-Dritte Nadine Kleinert aus Magdeburg darf nun auf die Silbermedaille hoffen. "Es wäre eine riesige Schweinerei und ein besonders verabscheuungswürdiges Vergehen, wenn sie mit unerlaubten Mitteln in den heiligen Hallen Olympias angetreten ist", sagte DLV-Präsident Clemens Prokop.

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