Kleinschmidt auf Aufholjagd: Tödlicher Unfall überschattet Rally Dakar

Kleinschmidt auf Aufholjagd
Tödlicher Unfall überschattet Rally Dakar

Jutta Kleinschmidt und ihr Münchener Beifahrer Andreas Schulz haben am Mittwoch auf der elften Etappe der 24. Rallye Dakar ihre Aufholjagd fortgesetzt. Überschattet wird die Rallye allerdings vom tödlichen Unfall des Toyota-Mechanikers Daniel Vergnes.

dpa TICHIT/MAURETANIEN. Jutta Kleinschmidt und ihr Münchener Beifahrer Andreas Schulz haben am Mittwoch auf der elften Etappe der 24. Rallye Dakar ihre Aufholjagd fortgesetzt. Durch den zweiten Platz auf dem 520 km langen Teilstück in der mauretanischen Wüste rückte Vorjahressiegerin Kleinschmidt mit ihrem Mitsubishi Pajero auch in der Gesamtwertung auf den zweiten Rang vor.

Überschattet wird die Rallye allerdings vom tödlichen Unfall des Toyota-Mechanikers Daniel Vergnes. Der 54-jährige Franzose überschlug sich am späten Dienstag nach einem geplatzten Reifen mit dem Toyota - Servicefahrzeug und erlag trotz eines schnell herbei geeilten Rettungshubschraubers seinen Verletzungen. Drei weitere Personen, ein Britin, ein Belgier und ein Franzose, wurden verletzt.

Sieger der elften Etappe am Mittwoch wurde Kleinschmidts französischer Mitsubishi-Kollege Jean-Pierre Fontenay, der Dakar- Sieger von 1998. Die Kölnerin reduzierte ihren Rückstand zu ihrem weiterhin führenden Stallgefährten Hiroshi Masuoka (Japan) um fünf auf 25:57 Minuten. Die 39 Jahre Wahl-Monegassin verwies ihren bislang auf Rang zwei liegenden japanischen Markenkollegen Kenjiro Shinozuka um 2:21 Minuten auf die dritte Position. Jutta Kleinschmidt bleiben an den vier restlichen Rallyetagen noch 1103 Kilometer, um möglicherweise noch an Masuoka vorbeiziehen zu können.

In der Motorrad-Wertung wird die Situation an der Spitze immer spannender. Der italienische Vorjahressieger und KTM-Fahrer Fabrizio Meoni führt nach dem zwölften Dakar-Tag nur noch eine Minute vor dem spanischen Markengefährten Nani Roma. Neuer Dritter ist der Südafrikaner Alfie Cox mit einem Rückstand von inzwischen 12:04 Minuten. Auf der längsten Prüfung der diesjährigen Dakar stürzten einige Motorradpiloten und zogen sich Frakturen zu, unter ihnen auch der auf Rang neun liegende Kari Tianen. Der Finne schied mit Unterarm- und Schlüsselbeinbruch aus. Am Donnerstag steht mit der zwölften Prüfung über 450 km rund um Tichit das nächste längere Teilstück an.

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