Kleinwagen bringen zu wenig Ertrag
Zwischenruf: Keine Besserung in Sicht

Fiat Auto steckt in einer schweren Krise. Daran ändert auch der Rücktritt von Spartenchef Roberto Testore nichts. Der italienische Automobilkonzern bietet seit Jahren einfach keine attraktive Modellpalette an.

Fiat Auto steckt in einer schweren Krise. Daran ändert auch der Rücktritt von Spartenchef Roberto Testore nichts. Der italienische Automobilkonzern bietet seit Jahren einfach keine attraktive Modellpalette an. Nur vereinzelt ist etwas von alter italienischer Ingenieurskunst aus Turin zu erkennen. Doch kurze Höhenflüge wie etwa bei Alfa Romeo reichen nicht aus, um Fiat auf Dauer zu stabilisieren. Im Konzern dominieren die Kleinwagen, die viel zu wenig Ertrag in die Unternehmenskasse bringen. Lancia, die vermeintliche Luxusmarke, ist ein einziges Trauerspiel.

Mercedes und BMW - die wichtigsten Konkurrenten - müssen sich wegen des Angebots aus Turin nun wirklich keine Sorgen machen. Die Versuche zur Wiederbelebung waren alles andere als ein Erfolg. Im Moment sind keine strategischen Ansätze zu erkennen, wie Fiat aus der Verlustzone herauskommen könnte. Die komplette Übernahme durch General Motors scheint die einzig mögliche Lösung zu sein.

Stefan Menzel ist beim Handelsblatt der Spezialist für die Automobilbranche.
Stefan Menzel
Handelsblatt / Korrespondent Automobilindustrie
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