Klien fährt Jaguar
Heidfeld ergattert doch noch ein Cockpit

Der beim Schweizer Sauber- Rennstall ausgemusterte Mönchengladbacher ist auf der Suche nach einem neuen Formel-1-Cockpit doch noch fündig geworden. Er unterschrieb einen Einjahres-Vertrag bem britischen Rennstall Jordan. Sein Kollege Heinz-Harald Frentzen steht dagegen weiter auf der Straße.

HB HAMBURG. Schon am Mittwoch wird der 26-Jährige Heidfeld im spanischen Jerez mit der Testarbeit für sein neues Team beginnen. "Ich freue mich über diese Chance", sagte Heidfeld. Gut drei Monate vor Saisonbeginn ist allerdings noch nicht sicher, ob sein neuer Arbeitgeber im nächsten Jahr überhaupt in der Formel 1 wird fahren können. Noch muss Teamchef Eddie Jordan große Löcher in seinem Jahresbudget stopfen.

Heidfeld schloss deshalb auch nur einen "Vorvertrag mit Option" ab. "Aber wenn die Finanzierung steht, kann Nick zeigen, was er kann", sagte sein Manager Werner Heinz. Die Verpflichtung des Deutschen gilt in der Branche als Signal für mögliche Geldgeber. Heidfelds früherer Teamkollege Heinz-Harald Frentzen, der bei den Schweizern ebenfalls nicht mehr erwünscht war und auch von Eddie Jordan umworben wurde, unterschrieb bei dem Iren (noch) nicht, verlangte Garantien.

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