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KLM-Chef: Fusion mit Air France spart 70 Millionen Euro im ersten Jahr

Der Vorstandchef der niederländischen Fluggesellschaft KLM Leo van Wijk erwartet im ersten Jahr der Fusion mit Air France Synergieeffekte in Höhe von 70 Mill. Euro.

dpa-afx FRANKFURT. Der Vorstandchef der niederländischen Fluggesellschaft KLM Leo van Wijk erwartet im ersten Jahr der Fusion mit Air France Synergieeffekte in Höhe von 70 Mill. Euro. Das erklärte Ziel von 400 bis 500 Mill. Euro in fünf Jahren werde daher erreicht oder möglicherweise sogar übertroffen, sagte van Wijk der "Börsen-Zeitung" (Mittwochausgabe). Die Aktionäre der beiden Unternehmen hatten im April den Weg für den Zusammenschluss freigemacht.

Die hohen Treibstoffkosten würden das Ergebnis allerdings "mit hunderten von Mill. Euro" belasten, sagte van Wijk. Diese Summe könne nicht über einen Zuschlag am Markt zurückgeholt werden. Die Air France/KLM habe aber größere Puffer als andere Fluggesellschaften und werde im laufenden Geschäftsjahr 2004/05 schwarze Zahlen schreiben.

Der KLM-Chef und Vizepräsident der Holding Air France/KLM erwartet wegen der hohen Kosten eine Beschleunigung des Konsolidierungsprozesses in Europa und in den USA. Air France/KLM selbst will die Zusammenarbeit mit den US-Fluggesellschaften Northwest Airlines (NWA) und Delta Airlines intensivieren. Ein entsprechender Antrag sei bei den US-Kartellbehörden am 24. September eingereicht worden. Ob es zu einer Fusion mit NWA und damit zur ersten europäisch-transatlantischen Flugehe kommen könnte, ließ van Wijk offen.

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