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Klöckner-Werke konzentrieren sich auf Foliengeschäft

dpa DUISBURG. Der Duisburger Maschinenbaukonzern Klöckner Werke - konzentriert sich künftig ganz auf das wachstumsstarke Geschäftsfeld Folien und will damit zwei Mrd. Euro (3,9 Mrd. DM) jährlich umsetzen. Dies entspreche dem heutigen Konzernumsatz, teilte die Klöckner-Werke AG am Montag in Duisburg mit. Die weniger ertragreichen Aktivitäten Abfüll- und Verpackungstechnik mit einem Umsatzvolumen von rund 700 Mill. Euro sollen verkauft werden.

Über die Neuausrichtung des Konzerns und die geplanten Transaktionen gebe es bereits "sehr konkrete Vorstellungen", erläuterte ein Sprecher. Nähere Angaben über geplante Akquisitionen und Käufer der Abfüll- und Verpackungstechnik wollte er nicht machen. Bei einem Umsatz von 1,9 Mrd. Euro hatte der Konzern im Geschäftsjahr 1999/2000 (30. September) das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 28 % auf 110 Mill. Euro erhöht. Im Jahr zuvor hatte das Unternehmen nach siebenjähriger Pause erstmals wieder eine Dividende von 2,50 DM je Stückaktie ausgeschüttet.

Im Geschäftsfeld Folien nehmen die Klöckner-Werke nach eigenen Angaben schon heute eine weltweit führende Position ein. Das Geschäft sei in den vergangenen fünf Jahren um jährlich durchschnittlich 30 % gewachsen. Im Geschäftsjahr 1999/2000 wurde ein Umsatz von 785 Mill. Euro erzielt. Das neue Konzept hat der Aufsichtsrat den Angaben zufolge in einer Sitzung am vergangenen Freitag einstimmig gebilligt.

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