Klöden und Zabel auf dem "Treppchen"
Virenque siegt auf Etappe der Leiden

Neun Berge waren zu bezwingen, über sechs Stunden waren die Fahrer unterwegs - die erste Bergetappe der diesjährigen Tour hatte es wirklich in sich. Und sie hatte einen verdienten Sieger: Einen Franzosen am französischen Nationalfeiertag.

SAINT-FLOUR. Publikumsliebling Richard Virenque hat mit einer Gala-Vorstellung am französischen Nationalfeiertag die Fans verzückt, bei seinem Tagessieg auf der ersten Bergetappe der 91. Tour de France die Topfavoriten Lance Armstrong und Jan Ullrich in den Schatten gestellt und nach seiner Fahrt ins Bergtrikot seinen Freudentränen freien Lauf gelassen: "Ich habe mich auch durch viele Krämpfe nicht von diesem Traum abhalten lassen."

5:19 Minuten nach dem Sieger belegte ein T-Mobile-Duo mit dem deutschen Meister Andreas Klöden und Erik Zabel an der Spitze des Hauptfeldes die großartigen Plätze zwei und drei. Der 34-jährige Virenque kam nach erfolgreicher Flucht auf dem mit 237 km längsten Teilstück der diesjährigen Tour zu seinem siebten Tour-Etappensieg seit 1994 und ist dem siebten Gewinn des Bergtrikots näher gerückt.Der Quickstep-Kapitän kam nach 6:00:24 Stunden bei einem Temposchnitt von 39,46 km/h im Alleingang im Zielort Saint-Flour an. Beim Schlussanstieg der Verfolger setzte sich Klöden vor Zabel durch.

Das Gelbe Trikot verteidigte der Franzose Thomas Voeckler. Armstrong und Ullrich kamen auf den Rängen 6 und 15 ein. Der Amerikaner liegt weiter 55 Sekunden vor dem Deutschen. Das Grüne Trikot behielt Robbie McEwen (Australien), Zabel rückte auf den zweiten Platz vor.

Als letztem Franzosen war Laurent Jalabert 2001 in Colmar am Nationalfeiertag ein Tour-Sieg gelungen. Insgesamt erst 14-mal seit 1947 standen Einheimische am 14. Juli auf dem oberstem Podest. Für Virenques belgisches Team Quickstep war es der zweite Tagessieg 2004 nach dem Erfolg auf der sechsten Etappe durch Tom Boonen.

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