Klose selber hält sich noch bedeckt: Werder startet Flucht nach vorne

Klose selber hält sich noch bedeckt
Werder startet Flucht nach vorne

Werder Bremens Sportdirektor Klaus Allofs will nach drei Tiefschlägen im Transferpoker von einem Ausverkauf der Mannschaft nichts wissen. Stattdessen holt er zum Gegenschlag aus und geht in der Frage einer Verpflichtung von Nationalstürmer Miroslav Klose in die Offensive.

HB BREMEN. Dabei beschreitet der Tabellenführer der Fußball- Bundesliga ganz neue Wege: Allofs hat wenige Tage vor dem Spiel gegen den Klose-Club 1. FC Kaiserslautern selbst zur Feder gegriffen und in einem Zeitungsartikel um den begehrten Stürmer geworben.

"Der Stürmer ist ein hoch interessanter Mann, den wir gerne nach Bremen holen würden", schrieb Allofs für die in Oldenburg erscheinende "Nord-West-Zeitung". Trotz der notwendigen Millionen-Investition scheint der Werder-Sportdirektor optimistisch, den Stürmer vom "Betzenberg" an die Weser locken zu können: "Wenn er nicht in unser Gehaltsgefüge passen würde, wären wir nicht so intensiv an ihm dran."

Trotz des sportlichen Höhenflugs haben die Bremer zuletzt drei Mal das Nachsehen gehabt und kennen mit Ailton, Mladen Krstajic und Krisztian Lisztes bereits drei Abwanderer. Ausschlaggebend war laut Allofs das Geld: "Sie haben Vorstellungen gehabt, die wir nicht erfüllen wollten und konnten." Da Ailton-Sturmpartner Ivan Klasnic weiter pokert und mit einem Wechsel zum Hamburger SV liebäugelt, fürchten viele Fans den Ausverkauf der Erfolgsmannschaft. Insofern erscheint das intensivierte und ungewohnt öffentliche Werben um Klose wie eine Flucht nach vorn.

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