Knapp 20 Arbeitsplätze bleiben
Riemser Arzneimittel übernimmt Rösch

Der insolvente Berliner Medizintechnik-Hersteller Rösch wird von der Riemser Arzneimittel AG aus Mecklenburg-Vorpommern übernommen. Dies teilte Insolvenzverwalter Christian Köhler-Ma am Freitag nach einer Sitzung des Gläubigerausschusses mit.

HB/dpa BERLIN. Die Rösch AG Medizintechnik hatte nach langem Überlebenskampf Anfang des Jahres wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz anmelden müssen. Das Unternehmen wurde vor allem durch die Entwicklung von nadelfreien schmerzlosen Spritzen bekannt.

Zum Kaufpreis machten der Insolvenzverwalter sowie die beiden Unternehmen keine Angaben. Von den zuletzt noch 40 Arbeitsplätzen bleibt knapp die Hälfte erhalten. Für die anderen Mitarbeiter wird eine Beschäftigungsgesellschaft gegründet. Neben den nadelfreien Infektionssystemen Injex und der Messtechnik übernimmt Riemser rund 15 europa- und weltweite Patente sowie die Namensrechte an Rösch und Injex.

Der börsennotierte Aktienmantel der Rösch AG gehört dagegen nicht zu dem Geschäft. Deshalb erhalten die Rösch-Aktionäre kein Geld aus der Übernahme. Riemser machte im vergangenen Jahr mit rund 400 Beschäftigten einen Umsatz von knapp 50 Millionen Euro. Zu dem Konzern gehören unter anderem das Leipziger Arzneimittelwerk, die Pharma Dessau GmbH, die DeGAB GmbH Münster sowie die Bioglan Pharma GmbH Gießen.

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