Knapp hinter US-Konkurrent John Deere
Traktor-Hersteller Fendt rechnet mit Umsatzplus

Der Allgäuer Traktor-Hersteller Fendt will nach einem schwächeren Jahr 2001 Absatz und Umsatz im laufenden Jahr wieder steigern. Angepeilt werde ein Absatzplus von 5 % und eine Steigerung des Umsatzes von 629 auf 690 Mill. Euro, teilte Fendt am Mittwoch in Würzburg mit.

HB/dpa WÜRZBURG. Mit einem beständigen Marktanteil von etwa 20 % liege Fendt gemessen an den Zulassungen in Deutschland weiterhin knapp hinter dem US-Konkurrenten John Deere. Im vergangenen Jahr verkaufte das zum amerikanischen AGCO-Konzern gehörende Unternehmen 10 093 Traktoren. Das waren 5 % weniger als noch im Jahr davor.

Das Jahr 2002 sei gut angelaufen. "Der Auftragseingang bei Traktoren lag bis Ende Juli um 40 % über dem schwachen Vorjahreswert", meinte der Geschäftsführer Vertrieb, Hermann Merschroth. Wegen der Ernteausfälle durch Unwetter sei im zweiten Halbjahr allerdings mit zurückhaltenden Investitionen der Landwirte in den betroffenen Regionen zu rechnen.

Im Jahr 2001 war der Umsatz des Traktor-Herstellers im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 % auf 629 Mill. Euro gesunken. Zum Gewinn machte das Unternehmen keine Angaben. Insgesamt verkaufte Fendt 2001 wie schon im Jahr davor 52 % der Landmaschinen im Ausland. Fendt war Anfang 1997 von dem US-Konzern AGCO übernommen worden, einem der weltgrößten Hersteller von Landmaschinen.

95 % des Fendt-Umsatzes stammten aus dem Traktorenbereich. Seit 1999 stellt das Unternehmen mit Sitz in Marktoberdorf im Allgäu auch Mähdrescher her. Außerdem will Fendt erstmals auch Ballenpressen, einen Großschlepper mit mehr als 300 PS und Raupentraktoren anbieten. Die Zahl bleibt nach den Worten Merschroths in diesem Jahr an den vier Standorten des Unternehmens bei etwa 2 750 Mitarbeitern.

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