Kobold mit roten Haaren beschäftigt das Gericht
Internet-Pumuckl "gehört" seiner Schöpferin

Auch im Internet unterliegt der Pumuckl dem Urheberrecht seiner Grafikerin. Das entschied das Münchner Landgericht, wie es am Dienstag mitteilte (Az.: 7 O 22704/01).

HB/dpa MÜNCHEN. Die Pumuckl-Grafikerin hatte gegen die Buchautorin geklagt, weil diese die Figur im Internet auftreten ließ und dafür "eigenständigen Werkscharakter" reklamiert hatte. Zur Begründung führte sie an, die grafische Vorlage im Internet stamme von ihrem Schwiegersohn.

Dem widersprach das Gericht: Die Pumuckl-Schöpferin müsse auch bei Internet-Auftritten der Figur als Urheberin genannt und somit an der Verwertung beteiligt werden. Auch der Internet-Pumuckl habe die von der Grafikerin geschaffenen charakteristischen Merkmale wie den wirren Haarschopf, die runde Kopfform, die Art der Bekleidung und die übergroßen Hände und Füße.

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