Koch Industries interessiert
DuPont will DTI für 5 Milliarden Dollar verkaufen

Der zweitgrößte US-Chemiekonzern DuPont will nach Angaben aus informierten Kreisen seine unter dem Namen DTI bekannte Textil- und Fasersparte für mehr als fünf Mrd. Dollar an den Raffineriebetreiber und Rohstoffhändler Koch Industries verkaufen.

Reuters NEW YORK. Obwohl die Verkaufsgespräche mit Koch bereits seit einiger Zeit laufen, könnten sie, wie es in dieser Woche in den Kreisen hieß, in letzter Minute noch scheitern. Bei Transaktionen dieser Größenordnung, für die gewöhnlich umfangreiche Bankfinanzierungen benötigt werden, sei nicht ungewöhnlich, dass sie scheiterten oder verschoben würden. DuPont und die in Wichita im Bundesstaat Kansas ansässige Koch lehnten eine Stellungnahme dazu ab.

DuPont hatte im Februar vergangenen Jahres angekündigt, alle Optionen für die Sparte Textiles & Interiors (DTI), die unter anderem mit der Produktion der Nylon- und Polyester-Fasern Lycra und Stainmaster jährlich rund 6,3 Mrd. Dollar umsetzt, zu prüfen. Dazu zähle auch eine mögliche Abspaltung.

Für Koch würde die Übernahme des Bereichs Sinn machen. Zum einen könnte das Unternehmen dadurch sein Polyester-Geschäft ausweiten. Zum anderen würde die Sparte gut zu den Energie-Aktivitäten von Koch passen, die das für die Herstellung von synthetischen Fasern notwendige Erdgas oder Öl liefern könnten.

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